Der Vorlesestift mit Texterkennung

C-Pen Exam Reader

C-Pen Exam Reader ist der technologische Durchbruch für alle Studierenden mit Lesestörungen, die sich während der Prüfung die Fragen vorlesen lassen müssen. Es ist ein tragbares Gerät im Taschenformat, das mit einer exzellenten menschenähnlichen Stimme den Text vorliest.

So können jetzt Studierende mit Legasthenie die Prüfung selbstständig und ohne fremde Hilfe ablegen. Die Hilfe menschlicher Vorleser wird nicht mehr gebraucht.

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Dyskalkulie: Mathematik nicht verstehen

Schulkinder die trotz normaler Intelligenz in Mathematik völlig versagen, können an einer Rechenschwäche – der sogenannten Dyskalkulie – leiden.

Kinder mit Dyskalkulie bzw. Rechenschwäche sind oft nicht unintelligent oder unwillig, sondern verstehen Mathematik einfach sehr schwer. Einerseits können die betroffenen Kinder zwar oft abstrakt gut denken, andereseits erkennen sie Zahlen nicht in ihren mengenmäßigen Zusammenhängen. Um ihrer Dyskalkulie entgegenzuwirken, entwickeln sie gerne eine eigene mathematische Logik, die nicht wirklich funktioniert.

Dyskalkulie: oft mangelhafte Vermittlung mathematischer Zusammenhänge

Experten-Schätzungen zufolge sind rund sechs bis sieben Prozent der Kinder von einer solchen Dyskalkulie betroffen. Rechenschwäche liegt definitionsmässig vor, wenn kein Verständnis für grundlegende mathematische Einsichten vorhanden ist.

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Legasthenie als außergewöhnliche Belastung

Außergewöhnliche Belastung

Umstritten war bisher, ob Aufwendungen für die Behandlung von Lese- und Schreibstörungen überhaupt außergewöhnliche Belastungen sein können. Die Finanzverwaltung lässt jetzt den Steuerabzug der Aufwendungen unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung zu (vgl. Schreiben Bayerisches Landesamt für Steuern vom 10.10.2016, S 2284.1.1-18/1 St32).

Hat ein Steuerpflichtiger bestimmte größere Aufwendungen zu tragen, die diesem zwangsläufig erwachsen und über das hinausgehen, was die überwiegende Mehrzahl der Steuerpflichtigen gleicher Einkommens- und Vermögensverhältnisse zu tragen hat, kann er diese Aufwendungen teilweise als außergewöhnliche Belastung geltend machen.

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Kein genereller Notenschutz mehr für Legastheniker

Lehrer, Ärzte und Eltern beklagen Verwirrung an Bayerns Schulen

Bayerns Kultusministerium hat zum Schuljahresbeginn den seit 1999 geltenden Legasthenie-Erlass gekippt – galt früher für Betroffene ein genereller Notenschutz, wurde dieser nun durch eine „Kann“-Bestimmung ersetzt. Die Neuregelung führt an den Schulen zu Verwirrung, moniert jetzt eine Expertenrunde.

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Was verbirgt sich hinter der Lesestörung?

Spektrum.de/Interview 03.02.2017

Fast jedes zehnte Kind leidet an einer Lesestörung, einer Unterform der Lese- und Rechtschreibstörung. Bis vor wenigen Jahren noch glaubten viele, dass vor allem schlechte Bildung und mangelnde Unterstützung schuld an der Störung, auch Dyslexie genannt, seien.

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Neuregelung zum Nachteilsausgleich und Notenschutz für Legasthenie

Der Nachteilsausgleich und Notenschutz wurde zum Schuljahr 2016/17 neu geregelt. Alle wesentlichen Informationen dazu und weitere Hinweise zum Thema Legasthenie finden sich auf der Seite der Staatlichen Schulberatung in Bayern

„Man wartet nicht mehr, bis das Kind scheitert“

Schon in den ersten Schulmonaten wollen Ärzte und Pädagogen Kindern mit Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche helfen. Es gebe Modelle in den USA, die direkt bei Schulbeginn ansetzten, sagt der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München, Gerd Schulte-Körne. „Je früher, desto besser.“

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Brief an meine Deutschlehrerin, die nie an mich geglaubt hat

FOCUS-Online-Redakteurin
Freitag, 03.02.2017, 12:37

„Wenn Sie wüssten…“

Liebe Frau Fischer, ich bin es, das blonde Mädchen aus der letzten Reihe, der hoffnungslose Fall, der keinen geraden Satz schreiben konnte. Die Schülerin in Ihrem Deutschunterricht, an die Sie nie geglaubt haben und deren Arbeiten Sie grundsätzlich rot durchgestrichen und mit einem „Mangelhaft“ bewertet haben.  Weiterlesen

Teilnahme am Forschungsprojekt Lese-Rechtschreibstörung

Ist Ihr Kind zwischen 5 -13 Jahre alt und wurde bei ihm eine Lesestörung diagnostiziert?

… dann würden wir uns über eine Teilnahme Ihres Kindes an folgender Studie freuen:

Frau Professor Dr. Lisa Gabel führt im Rahmen eines Forschungsstipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit am Universitätsklinikum Erlangen eine Studie zu den Grundlagen von Lesestörungen durch. Mit Hilfe einer visuell-räumlichen Aufgabe am Computer konnten in einer Untersuchung mit englischsprachigen Kindern bereits Fünfjährige mit einer Lesestörung identifiziert werden.  WEITERLESEN

Studie für Kinder mit Lesestörung zwischen 5 und 13 Jahren

Entscheidung für Erlangen

Humboldt-Stipendiatin forscht in der Kinderpsychiatrie zur Legasthenie

Doppelte Auszeichnung: Eine von der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgewählte Stipendiatin hat sich für die Durchführung ihres Forschungsvorhabens für die Kinder- und Jugendabteilung für Psychische Gesundheit (Leiter: Prof. Dr. Gunther Moll) des Universitätsklinikums Erlangen entschieden. Prof. Dr. Lisa Gabel, Neurowissenschaftlerin vom Lafayette College in Pennsylvania (USA), wird eine klinische Studie zur Legasthenie durchführen und insbesondere Lese-Rechtschreib-Störungen bei Kindern mit Deutsch als Muttersprache untersuchen. WEITERLESEN