„Man wartet nicht mehr, bis das Kind scheitert“

Probleme beim Lesen – das klingt normal für einen Schulanfänger, kann aber auch ein erstes Anzeichen für Legasthenie sein. In München sprechen Forscher über neue Behandlungsmethoden.

Schon in den ersten Schulmonaten wollen Ärzte und Pädagogen Kindern mit Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche helfen. Es gebe Modelle in den USA, die direkt bei Schulbeginn ansetzten, sagt der Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Universität München, Gerd Schulte-Körne. „Je früher, desto besser.“ An dem Münchner Klinikum treffen sich zur Zeit etwa 60 Wissenschaftler aus aller Welt zu einem Symposium.

Während die einen beim Lesen stocken, dabei Wörter, Silben und Buchstaben vertauschen, machen die anderen Fehler beim Schreiben. Sie schreiben teils sogar ein Wort im selben Text mehrfach unterschiedlich. Nicht selten hänseln Mitschüler sie auch dafür.

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