Lernsystem – Dybuster

Lernsystem – Dybuster

Das Lernsystem Dybuster verknüpft wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Neuropsychologie mit neuen Technologien aus der Informatik. Das Resultat ist das hochwirksame Lern- und Therapiesystem, welches Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche ermöglicht, selbstständig und trotzdem geführt wesentliche Fortschritte zu erzielen. Der Einsatz ist koordinierbar im Regelklassenunterricht, in der individuellen Förderung/Therapie und dem selbständigen Üben zu Hause.

Lernmethode – Neurologie und Informatik der Schlüssel zum Erfolg
Dybuster basiert auf den neusten Erkenntnissen der neurobiologischen Forschung. Die Lern- und Therapiesoftware wurde an der ETH Zürich entwickelt und zusammen mit Neuropsychologen  an der Universität Zürich wissenschaftlich getestet. Die Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die Lese-Rechtschreibschwäche durch das Üben mit multisensorisch dargestellten Wörtern vom Gehirn kompensiert werden kann. Durch das gleichzeitige Ansprechen verschiedener Sinneskanäle kann das Gehirn Informationen über alternative Wege verarbeiten und ressourcenorientiert lernen.

Wirkung – Lebensfreude durch Wissenschaft
In mehreren wissenschaftlichen Studien haben Forscher der ETH Zürich und Neuropsychologen der Universität Zürich die Wirksamkeit von Dybuster getestet. „Dybuster verbessert die Rechtschreibleistung von Legasthenikern in 3 Monaten durchschnittlich um über 30%“, hielt Prof. Lutz Jäncke vom Lehrstuhl für Neuropsychologie der Universität Zürich fest. Dybuster hat für Kinder mit Lese-Rechtschreibschwierigkeiten neue Hoffnungen und unvergleichbare Entwicklungsmöglichkeiten geschaffen.

Funktionsprinzip
Dybuster basiert auf der Erkenntnis, dass Legasthenie sehr oft mit einer Schwäche in der Serialwahrnehmung verbunden ist. Diese beschreibt die Fähigkeit des Gehirns, lange, zeitlich aufeinander folgende Symbolsequenzen, wie z.B. Wörter, langfristig korrekt abzuspeichern. Durch das gleichzeitige Ansprechen verschiedener Sinneskanäle kann das Gehirn Informationen über alternative Wege verarbeiten, miteinander verknüpfen und langfristig abspeichern.

Neurobiologische Basis
Das menschliche Gehirn nimmt Informationen über verschiedene Kanäle auf. Die meisten dieser Kanäle werden beim herkömmlichen Erlernen von Lesen und Rechtschreiben nicht genutzt. Das Konzept von Dybuster besteht deshalb darin, neue Kanäle für das Lernen anzusprechen. Um das neuronale Netzwerk im Gehirn zu erweitern und zu stärken, was zu nachhaltigem Lernefolg führt.
So wird ein Wort nicht nur in schwarzer Farbe auf weissem Papier dargestellt, sondern zusätzlich in eine wissenschaftlich berechnete Reihenfolge von Farben, Formen und Tönen übersetzt. Daneben wird die Silbentrennung des Wortes in 3D dargestellt, um die räumliche Vorstellung zu fördern. Das Gehirn ist dann in der Lage, die Informationen der einzelnen Kanäle zu verknüpfen und zum gesamten Lernerfolg zu verbinden.

Lernprozess – individuelle Förderung
Die Wörter und deren Abfragereihenfolge werden für jeden Benutzer individuell vom Computer bestimmt. Dem Lernsystem liegt ein mathematisches Modell zugrunde, welches das Lernverhalten jedes Lernenden abbildet und genau analysiert. Dybuster berechnet zu jedem Zeitpunkt, welches Wort als nächstes abgefragt werden muss, um den bestmöglichen individuellen Lernerfolg zu erzielen. Die Fehlerquellen werden festgehalten und darauf aufbauend die weitere Wortauswahl neu berechnet.  Wörter mit derselben Schwierigkeit werden neu in den Lenrplan integriert und in optimalen Zeitabständen repetiert. Gelernte und repetierte Wörter werden je nach Fehlerverhalten erneut in den Trainigswortschatz aufgenommen.

Spielerisches und geführtes Lernen
Das spielerische Training kann von den Lernenden selbständig vorgenommen werden. Idealerweise trainiert man während 15-20 Minuten an drei bis vier Tagen pro Woche. Die Einheiten sind kurz und motivierend und werden von den Kindern als Spiel erlebt. Drei verschiedene Spiele führen den Lernenden durch sein Training. Dybuster analysiert fortlaufend das Lern- und Fehlerverhalten jedes einzelnen Benutzers und erstellt entsprechend dieser Auswertung einen optimalen, individuellen Lernplan. Die Motivation wird über ein Belohnungssystem gestärkt.

 

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