Qualifiziertes Fachpersonal als wichtige Begleiter

Das Erkennen einer Legasthenie und einer Dyskalkulie, ist nur im Zusammenspiel von Fachärzten, Therapeuten, Psychologen, Lehrern und Eltern möglich.

Grundsätzlich sollten bei jedem Kind, das trotz ausreichenden Fleißes und trotz guter allgemeiner Bedingungen Schulprobleme entwickelt, immer Auge und Ohr durch Tests auf ihre Funktionsfähigkeit und hinsichtlich Fehlsichtigkeit und Schwerhörigkeit überprüft werden.

Das ist deshalb wichtig, weil Fehlfunktionen oder Erkrankungen an den Sinnesorganen ähnliche Symptome zeigen können, wie eine durch Auge und Ohr gestörte Wahrnehmung im Zusammenhang mit einer Legasthenie oder Dyskalkulie.

Haben Sie als Eltern, als Mutter oder Vater verschiedene Anzeichen bei Ihrem Kind entdeckt, die auf eine Legasthenie hindeuten könnten, ist es wichtig Fachpersonal zu Rate zu ziehen.

Dafür gibt es gute Gründe:

Denn eine Legasthenie beruht auf Wahrnehmungsstörungen. Diese sollten als solche diagnostiziert werden, um mögliche Defizite des Kindes auszugleichen und um eine Basis zu erhalten für weitere therapeutische Maßnahmen.

Dabei geht es weniger darum Ihr Kind psychologisch zu betreuen, sondern durch Training und verschiedene Übungen seine Lernsituation maßgeblich zu verbessern.

Um eine Legasthenie als solche erkennen zu können, gibt es eine Reihe von Spezialisten, die helfen eine eindeutige Diagnose zu stellen und individuelle Therapiemaßnahmen einzuleiten.

Dazu gehören wahlweise ein Hals-Nasen-Ohrenarzt, ein Pädaudiologe, ein Augenarzt, ein Optometrist, ein Orthoptist sowie BlickLabore.