Dyskalkulie ist die wissenschaftliche Bezeichnung für eine Rechenstörung.

Sie drückt sich aus durch Schwierigkeiten im Erfassen rechnerischer Sachverhalte, sowie durch Probleme im Umgang mit Zahlen und bei den einzelnen Rechentechniken, die nicht allein auf eine verminderte allgemeine Intelligenz oder eine unangemessene Beschulung zurückzuführen sind.

Tatsächlich sind zwischen zehn bis fünfzehn Prozent der Kinder betroffen, wobei die Anzeichen für eine Dyskalkulie zumeist erst in der dritten oder vierten Grundschulklasse erkannt werden und oftmals aus Unkenntnis überhaupt nicht.

Es gibt nicht die konkreten Anzeichen für eine Rechenstörung, stattdessen können die Ausprägungen ganz unterschiedlicher und vielfältiger Art sein. Mögliche Anzeichen können beispielsweise das Vertauschen ähnlicher oder ähnlich klingender Zahlen sein.

Ein fehlendes Zeitgefühl und das Vertauschen häufiger Rechenoperationen, das gleichermaßen auch für das Rückwärtszählen gilt, das dem Kind nicht oder nur mit Hilfsmitteln gelingt, können Hinweise auf diese Störung sein.

Ein wesentliches und häufiges Anzeichen ist auch, dass ein Kind trotz längeren und dauerhaften Übens nur wenig oder gar keine Verbesserung hinsichtlich seiner rechnerischen Fähigkeiten erkennen lässt.