Die Möglichkeiten der audiovisuellen Wahrnehmungsförderung

Die AVWF-Methode wurde von Ulrich Conrady entwickelt, der über langjährige Erfahrungswerte in den Bereichen Kinesiologie, Legasthenie, Dyskalkulie und als Lerntherapeut verfügt.

Mit der AVWF-Methode werden ganz unterschiedliche Personengruppen mit ganz unterschiedlichen Bedürfnissen und jeden Alters angesprochen. Verbesserungen werden  erzielt bei Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit einer Legasthenie und/oder Dyskalkulie sowie damit einhergehenden auditiven und visuellen Wahrnehmungsstörungen mit negativen Folgen wie Konzentrationsschwäche, eine schlechte Gedächtnisleistung sowie eine langsame Auffassungsgabe.

Die AVWF-Methode hilft außerdem bei Sprachentwicklungsstörungen sowie bei Schwierigkeiten in Bezug auf die Grob- und Feinmotorik und bei neurologischen Auffälligkeiten.

Die audiovisuelle Wahrnehmungsförderung (AVWF) schafft die Möglichkeit die Lern- und Aufnahmefähigkeit, die Motorik und die mentale sowie körperliche Leistungsfähigkeit zu verbessern, und das gilt für Kinder, Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen.

Schallwellen werden in einem Musikstück so moduliert, dass sie über Nervenfasern, die in der Mittelohrmuskulatur angesiedelt sind, das Nervensystem stimulieren und wieder in Balance bringen.

Die Wirksamkeit des Trainings mit der AVWF-Methode

Über Kopfhörer nimmt der Betroffene schallmodulierte Musik wahr, die in seinem Unterbewusstsein schon vorhandene biogenetische Muster anspricht und neu stimuliert, mehrere Wiederholungen wirken sich  positive Beeinflussung auf das Lernvermögen auswirkt.

Was sich ändert ist die Geschwindigkeit, mit der Informationen im Gehirn verarbeitet werden, die schneller wird und gleichzeitig die Zusammenarbeit beider Hirnhälften aktiviert und verbessert.

Dadurch wird insbesondere der Nervus vagus stimuliert, das ist der zehnte Hirnnerv und größte Nerv des Parasympathicus, der an der Regulierung der Tätigkeit nahezu aller inneren Organe beteiligt ist. Diese Stimulation harmonisiert wiederum das Gleichgewicht zwischen dem Parasympathicus und dem Sympathicus, der im Gegensatz zu dem auch als Ruhenerv bezeichneten Parasympathicus eine Leistungssteigerung des Organismus bewirkt.

Dieses Gleichgewicht wirkt sich positiv auf den gesamten menschlichen Organismus aus und ermöglicht den Wechsel von Anspannung und Entspannung sowie von Wachen und Schlafen.

Mit Hilfe eines speziellen Tests die Intensität der Beeinträchtigung des Betroffenen festgestellt. Dazu werden die visuellen Reize über die Augen und die auditiven Reize über das Gehör aufgezeichnet.

Die auf diese Weise ermittelte Reaktionszeit ist die Basis für die Ausarbeitung eines speziell auf den Betroffenen abgestimmtes Training, um die Wahrnehmung zu verbessern.

Erste Erfolge zeigen sich bereits nach einigen Wochen und auch nachdem die Förderung abgeschlossen ist verbessert sich die Lernfähigkeit des Gehirns noch über weitere Monate.

Denn die AVWF-Methode ist langfristig ausgerichtet und bekämpft vor allem die Ursache und nicht die Symptome der Störungen, während sie gleichzeitig die körperliche und mentale Leistungsfähigkeit des Betroffenen stärkt.